Oberösterreich braucht Ärzte

Oberösterreich steuert auf einen Ärztemangel zu: Viele Mediziner gehen in den nächsten zehn Jahren in Pension, zu wenige Jung-Ärzte werden ausgebildet. Deshalb startete die Initiative „Ärzte für Oberösterreich“.

Ein niedergelassener Arzt ist im Durchschnitt 54 Jahre alt.
Um den Versorgungsstand im Land zu halten, müssten in den nächsten zehn Jahren rund 180 Jung-Mediziner pro Jahr nachrücken. Doch an den Universitäten Wien, Graz und Innsbruck werden zu wenige Ärztinnen und Ärzte ausgebildet:

Die drei Unis sind an der Grenze ihrer Kapazitäten, seit 2006 gelten strenge Zugangsbeschränkungen. Die Folgen wird Oberösterreich schon nächstes Jahr spüren: Voraussichtlich 30 Turnusärzte werden fehlen. Und auf dem Land werden Ärzte bereits gesucht.

Die Forderung der Initiative "Ärzte für Oberösterreich":
In Linz muss eine Medizin-Uni errichtet werden, um die Ausbildung abzusichern. Der Beruf des niedergelassenen Arztes, insbesondere des Landarztes, muss wieder attraktiver werden.

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Quelle: OÖN

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schumacher-ernst-ploen@t-online.de
02-01-12 16:28
wie sieht es aus mit ausländischen Ärzten, z.B. aus der BRD, spez. Augenärzte ?