Olivenöl - Die Medizin auf dem Teller

Eine Medizin, die schmeckt! Olivenöl-Importeur Ing. Manfred Bläuel und Univ.-Prof. DDr. med. Robert Gasser, Herzspezialist an der Medizinischen Universitätsklinik Graz, haben die zweite, aktualisierte Auflage ihrer schriftlichen Liebeserklärung an die Olive publiziert.

Das Buch ist eine Symbiose aus Huldigung dieser Frucht und deren mediterraner Heimat und medizinischer Darstellung der positiven Effekte einer olivenölhaltigen Ernährungsweise.
Die Aussage des Buches: Die Olive und ihr Öl sind nicht nur eine kulinarische Bereicherung und unverzichtbarer Bestandteil der mediterranen Küche, die Wirkstoffe der kleinen Frucht sind auch für die Gesundheit und Kosmetik von großer Bedeutung.

Flüssiges Gold
Seit dem Altertum ist Olivenöl als ein wichtiger, gesunder Bestandteil der Ernährung bekannt. Homer nannte es das „flüssige Gold“ und Hippokrates sah es als ein entscheidendes Heilmittel. Die Schulmedizin brauchte bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts, um den gesundheitlichen Wert des Öls zu erkennen. „Ich sehe es als Teil meiner ärztlichen Aufgabe, den Wert dieses Produktes den Menschen nahe zu bringen, zumal es ausreichend wissenschaftlich fundierte Daten gibt“, so Gasser.

Gesundheitsfördernde Aspekte
Der Mediziner beschreibt die zahlreichen wissenschaftlich erwiesenen gesundheitsfördernden Aspekte des Olivenöls. So konnte die moderne Medizin darlegen, dass Olivenöl unter anderem bei der Bekämpfung von Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen helfen kann. Gasser beleuchtet den möglichen Zusammenhang wischen dem „Killer Nummer eins“, dem Herzinfarkt und der Ernährung. Er ist überzeugt davon, dass Mittelmeerkost (inklusive Olivenöl) für Herz-Kreislauf positive Auswirkungen hat. Olivenöl ist außerdem Trägersubstanz für ätherische Öle. Daher eignet es sich als Massageöl, welches das Wohlbefinden und die Durchblutung fördert.

Extra native
Das Buch zeigt uns, wie wichtig es ist, bei der Produktauswahl die Augen offen zu halten. „Extra native“ muss auf der Flasche stehen, will man ein gesundes Produkt kaufen. Von Flaschen mit Bezeichnung „native“ sollte man dagegen besser die Finger lassen. Steht gar nur „Olivenöl“ am Etikett, kann man damit rechnen, ein industrielles Gepantsche in den Einkaufskorb zu legen. Rezepte, viel mediterrane Historie und ein kräftiger Schuss Eigenwerbung der Firma Bläuel runden das angenehm zu lesende Buch ab.

Manfred Bläuel - Robert Gasser Olivenöl - Die Medizin auf dem Teller Verlagshaus der Ärzte, Wien 2011 (2. aktualisierte Auflage).

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